Wo der Asphalt flüstert und Carbon singt – Ein mallorquinisches Versprechen
Mallorca. Allein der Name lässt bei vielen den Duft von Sonnencreme und Meerwasser aufsteigen. Bei uns? Da riecht es nach frischem Asphalt, ein bisschen Schweiß und dem leisen Knistern von Carbonfasern. Meine Freundin und ich, wir sind ja eher so die Fraktion „Hauptsache draußen und das Material stimmt, aber bitte mit Genuss“. Also, spontan im über Ostern in Alcúdia gelandet, wo gefühlt mehr Fahrradverleihe als Eisdielen existieren. Ein Paradies für Radsportler, die nicht wochenlang im Voraus planen wollen. „Zwei Renner, bitte!“ – und keine fünf Minuten später standen wir da, jeder auf seinem italienischen Hightech-Geschoss. Ich auf einem Wilier Gran Fondo 1.1 (Vollcarbon, versteht sich, mit der präzisen Shimano Ultegra R8000 – das ist quasi der Zen-Meister unter den Schaltgruppen), sie auf einem Wilier Garda (ebenfalls Vollcarbon, schnieke Shimano 105 R7100 12-fach). Man könnte sagen: Urlaub mit sportlicher Note. Oder, wie mein innerer Monk murmelte: „Das Knistern der Carbonfasern in der mallorquinischen Sonne ist die schönste Musik.“ Begleitet uns auf unserer Rennradtour zum Cap Formentor, wo Postkartenmotive und brennende Oberschenkel Hand in Hand gehen, und erfahrt, warum diese Bikes die perfekte Wahl waren.
Die Protagonisten: Wilier Gran Fondo & Garda – Italien, wo Räder Seele haben und Technik überzeugt
Bevor wir uns kopfüber in die Serpentinen stürzen, ein kleiner Deep Dive in unser Sportgerät. Wilier Triestina, die Marke mit dem markanten „alabarda“-Logo, kommt aus Italien und blickt auf über ein Jahrhundert Radsportgeschichte zurück. Seit 1906 schmieden die Italiener Räder, die nicht nur funktionieren, sondern auch eine Seele haben. Auch wenn die Fertigung der Carbonrahmen heutzutage global verteilt ist, stammen Entwicklung und Design weiterhin aus dem Herzen Venetiens.
Mein Wilier Gran Fondo 1.1 ist, wie der Name schon sagt, der Langstreckenbomber unter den Rennrädern. Der Vollcarbonrahmen ist so konzipiert, dass er Vibrationen von der Straße effektiv schluckt. Das ist auf den teils rauen mallorquinischen Straßen ein echter Segen für den Rücken und sorgt für Rennrad Komfort auch auf langen Etappen. Gleichzeitig ist der Rahmen steif genug, um die eingesetzte Kraft direkt in Vortrieb umzuwandeln – kein Watt geht verloren. Die Shimano Ultegra R8000 Gruppe ist ein wahrer Alleskönner. Die präzisen Schaltvorgänge sind butterweich, und die hydraulischen Scheibenbremsen packen bissig zu, wenn es drauf ankommt, bieten aber gleichzeitig eine hervorragende Dosierbarkeit. Das ist auf den langen Abfahrten zum Cap Formentor ein unschätzbarer Vorteil für die Sicherheit Rennrad-Fahrer. Die Ergonomie der Hebel ist durchdacht, und die Bandbreite der Kassette (oft 11-30 oder 11-32) ermöglichte es, auch steilere Anstiege ohne allzu große Qualen zu meistern.
Meine Freundin hatte den Wilier Garda. Auch hier kommt ein leichter und reaktionsfreudiger Vollcarbonrahmen zum Einsatz. Das Garda positioniert sich als vielseitiger Allrounder, der sowohl auf langen Touren als auch bei ambitionierten Anstiegen seine Stärken zeigt. Die Geometrie ist etwas sportlicher als beim Gran Fondo, was zu einem direkteren Rennrad Handling führt. Die Shimano 105 R7100 12-fach Gruppe ist ein Meisterwerk in ihrer Preisklasse. Die Schaltvorgänge sind knackig und präzise, und mit 12 Ritzeln am Hinterrad findet man immer den passenden Gang.


Das ist ein deutlicher Vorteil gegenüber älteren 11-fach Systemen, da die Gangsprünge feiner sind und man immer die optimale Trittfrequenz halten kann – ideal für Rennrad Training und lange Mallorca Radfahren-Tage. Auch die hydraulischen Scheibenbremsen der 105er Gruppe überzeugten mit ihrer Bremskraft und Dosierbarkeit. Die verbauten Wilier RX Laufräder beider Bikes trugen maßgeblich zum direkten Fahrgefühl bei. Sie fühlten sich leichtfüßig an und beschleunigten willig, was auf den flacheren Abschnitten und bei Antritten spürbar war.
Die Cap Formentor-Saga: Wo Aussicht und Anstrengung sich umarmen – Ein persönlicher Erfahrungsbericht
Von Alcúdias charmanten Gassen gerollt, spürten wir sofort die sportliche Ausrichtung unserer Leihräder. Die ersten Kilometer waren noch entspannt, so ein „Hallo, Mallorca, wir sind dann mal weg“-Rollout. Doch schon bald kündigten sich die Ausläufer des Tramuntana-Gebirges an, und die Straße begann sanft, aber stetig anzusteigen. Die Luft war klar, der Duft von Pinien lag in der Luft, und das Geräusch unserer Reifen auf dem Asphalt war die einzige Begleitmusik.
Dann kam der erste Wow-Moment: der Aussichtspunkt Es Colomer. Alter Falter, was für eine Aussicht! Das Meer in allen Blautönen, die Felsen schroff und dramatisch, die Luft klar und salzig. Da musste das Handy natürlich erstmal glühen. Ein perfekter Ort für eine kurze Verschnaufpause und um die Schönheit Mallorcas in vollen Zügen zu genießen. Man fühlt sich klein angesichts dieser majestätischen Landschaft, aber gleichzeitig gestärkt durch die frische Meeresbrise.

Die Weiterfahrt zum Cap selbst? Eine Art Achterbahn für Rennradfahrer. Die Straße zum Cap Formentor ist berüchtigt und berühmt zugleich. Serpentinen schlängeln sich die Küste entlang, mal sanft ansteigend, dann wieder mit Rampen, bei denen die Oberschenkel leise „Streik!“ riefen. Die Vollcarbonrahmen unserer Wilier-Rennräder spielten hier ihre Vorteile voll aus – sowohl bergauf, wo jedes eingesparte Gramm zählte, als auch in den schnellen Abfahrten, wo die Steifigkeit des Rahmens für ein präzises Rennrad Handling sorgte.
Und der Wind! Böig, mal von vorne, mal von der Seite, und bei den schnellen Abfahrten hat er ordentlich an den Klamotten gezerrt. Da war die bissige Bremsanlage der Ultegra dann doch Gold wert. Bergab mit 50 Sachen und Seitenwind? Nicht ohne mein zuverlässiges „Stop-it“-Werkzeug. Die Sonne strahlte weiterhin, tauchte die Landschaft in ein warmes, goldenes Licht und machte die Rennrad Ausflug trotz der Anstrengung zu einem puren Genuss.
Die obligatorische Pause und das Paella-Happy End: Erholung für Körper und Seele
Irgendwann mussten auch wir mal eine Pause einlegen. Die L’Espigó BeachBar kam da wie gerufen. Füße im Sand, Blick aufs Meer, ein kühles Getränk und ein kleiner Snack – so lässt es sich aushalten. Der perfekte Ort, um die Speicher aufzufüllen und die Beine zu lockern. Danach ging’s entspannter zurück Richtung Alcúdia, mit dem Wissen, eine wirklich ikonische Fahrradtour Mallorca gemeistert zu haben.
Abends dann die Belohnung: Eine üppige Paella in der Altstadt von Alcúdia. Kohlenhydrate tanken für die nächste „entspannte“ Tour. Die Gespräche drehten sich natürlich um die beeindruckende Landschaft, die sportliche Herausforderung und die Performance unserer Wilier Rennräder.

Unser Fazit: Mallorca auf zwei Carbon-Rädern – Immer eine gute Idee! Dein Rennrad Ratgeber für die Insel
Unsere spontane Rennradtour von Alcúdia zum Cap Formentor war ein voller Erfolg. Die Kombination aus atemberaubender Natur, anspruchsvoller Strecke und dem unkomplizierten Ausleihen hochwertiger Vollcarbon Rennräder macht diesen Ausflug zu einem absoluten Muss für jeden Radsportbegeisterten auf Mallorca.
Deine ultimative Packliste und Profi-Tipps für die Cap Formentor Tour:
- Rennrad mieten Mallorca: Achte auf einen renommierten Verleih und wähle ein gut gewartetes Carbon-Rennrad mit passender Ausstattung (z.B. Shimano 105 oder Ultegra).
- Streckenplanung: Eine gute Rad-Navi-App (z.B. Komoot, Strava) ist Gold wert. Informiere dich über die Höhenmeter und den Verlauf der Strecke. Die Mallorca Berge sind nicht zu unterschätzen!
- Windschutz: Eine leichte Windweste oder -jacke ist für die windigen Abfahrten am Cap unerlässlich.
- Verpflegung: Nimm ausreichend Wasser (mindestens zwei Flaschen) und Energieriegel oder Gels mit. Die Strecke ist fordernd, und nicht überall gibt es Einkehrmöglichkeiten.
- Sonnenschutz: Sonnencreme mit hohem LSF und eine gute Sonnenbrille sind Pflicht. Die mallorquinische Sonne ist intensiv.
- Helm und Radbekleidung: Selbstverständlich!
- Fotostopps einplanen: Die Aussichten sind unvergesslich – nimm dir Zeit, sie zu genießen!
Warst du auch schon mit dem Rennrad auf Mallorca unterwegs oder planst deine nächste Fahrradtour? Teile deine Erfahrungen, deine Lieblingsrouten und deine Bike-Wahl in den Kommentaren!

